Suche nach Tag: München

04.12.2008 22:01

Das tut weh - sehr weh!

Kaum komme ich aus New York zurück und habe Elmo auf dem Time Square fotografieren dürfen haut es mich fast vom Hocker.

Denn: Mein Augenarzt hat mich gebeten mit den evtl. neuen Brillengläsern ein paar Runden zu Fuß in Schwabing zu drehen. Gesagt, getan und kaum im Besitz der neuen Lesebrille entdecke ich folgend schwer depressiv machenden Doppler in der Fotodatenbank zu Projekt Deutschlandreise.Man sehe ich bescheuert aus … .Aber mut hat es ja schon oft bei PD gebraucht. 

 

    
06.07.2008 21:59

Die Urgesteine (Teil 2)

Wenn Achim und Erling in die Trickkiste greifen, gibt es viele Internas von Intels Gründungsgeschichte zu erfahren. Die erste E-Mail, mit Lochstreifen damalige Hochtechnologie verkaufen oder ganz simpel sich als Intel-Angestellter vor dem eigenen und ersten Computerarbeitsplatz drücken. Ich finde: einer meiner amüsantesten Begegnungen der letzten Jahre. Vielleicht nehmen wir Achim ja mal mit auf Tour … ich schreib ihm mal ne Mail!

Hier Teil 2. Die Herren Nimmermüde sorgen für erstaunliche Eindrücke - wie es damals gewesen sein muss, bevor Intel zum Mega-Konzern aufstieg.

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30.06.2008 15:38

Streckenposten: Spielend zur Innovation

Thorsten, bei deiner bisherigen Tour durch Deutschland, hast du ja schon viele Innovationen gesehen. Hast du dich dabei schon einmal gefragt, wie aus einer Idee eine Innovation wird?

In und um München und nicht nur hier, gibt es zahlreiche schlaue Köpfe, die viele neue Ideen haben. Wenn Gründer-Teams bei uns in der UnternehmerTUM anklopfen, dreht sich bei den meisten alles um die Technik. Dann müssen wir den Teams erst einmal klar machen, dass der Weg von der Idee bis hin zur Innovation, also bis sich ein neues Produkt oder eine Dienstleistung auf dem Markt durchsetzt, nicht nur von der technischen Machbarkeit abhängt. Entscheidend ist am Ende der Kunde, der bereit ist, für ein Produkt auch genug Geld zu bezahlen.

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Abb.: Idee oder unternehmerische Chance?

Deshalb schicken wir unsere Teams auf Entdeckungsreise. Dabei sollen sie herausfinden, ob eine Idee nicht nur technisch machbar, sondern wirtschaftlich rentabel und vor allem bei den zukünftigen Kunden auch erwünscht ist. Auf dieser Entdeckungsreise lassen wir die Teams nicht alleine. Sie werden in einem strukturierten Innovationsprozess begleitet und von Experten sowie erfahrenen Coaches unterstützt. Dieser Prozess hat neben der Weiterentwicklung des Geschäftskonzeptes den Effekt, dass sich ziemlich schnell herausstellt, ob das bestehende Team für diese Aufgabe geeignet ist. Bringen sie die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten mit? Ist das nötige Commitment vorhanden und hat man die gleichen Vorstellungen und Ziele? Alle diese Fragen werden im Laufe des Prozesses beantwortet.

Abb.: Systematische Erprobung und Entwicklung von Geschäftsmodellen
Abb.: Systematische Erprobung und Entwicklung von Geschäftsmodellen

Wir nennen das ganze Social Protyping. Das ist kein neues Gesellschaftsspiel sondern eine Methode, bei der Ideen prototypisch umgesetzt werden, um die wesentlichen Aspekte des Geschäftskonzeptes zu überprüfen. Unter Prototypen verstehen wir allerdings nicht das, was typischerweise Ingenieure damit verbinden. Für uns können Prototypen auch Zeichnungen oder einfache Modelle sein. Der Prototyp dient uns lediglich dazu, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Ist ja auch einleuchtend, dass es einfacher ist, eine Idee zu präsentieren und dafür Feedback einzuholen, wenn man nicht nur mit Worten diese beschreibt, sondern dem Gesprächspartner etwas in die Hand drücken kann. Da hätten wir dann auch schon den sozialen und kommunikativen Aspekt der Methode.

Abb.: Entwickeln und Visualisieren von Ideen
Abb.: Entwickeln und Visualisieren von Ideen

Damit die Teams ihre Ideen leichter visualisieren können, haben wir Play. Tools entwickelt. Das sind Werkzeuge, die den Teams helfen, in kurzen Entwicklungszyklen ihre Geschäftsideen in Form von Prototypen umzusetzen und unter realen Umweltbedingungen am Markt hinsichtlich der Erfolgschancen zu testen. Der Fokus der Play Tools liegt auf den Bereichen Ideation, Informatik, Mechanik und Mechatronik. Im Bereich Ideation werden für identifizierte Probleme erste Lösungen ausgearbeitet und mit Hilfe einfachster Mittel, wie Papier, Holz, Modellbauschaum und Lego visualisiert. In mehreren iterativen Schritten werden diese ersten Lösungen weiter ausgearbeitet.Hierfür stehen für die verschiedenen Technologiefelder Rapid Prototyping Systeme für die Innovations- und Gründerteams bereit. Durch den Einsatz der Play. Tools können Teams also in kurzer Zeit und mit geringem Kostenaufwand ihre Ideen experimentell am Markt erproben. Spielend zur Innovation sozusagen!

Abb.: Play.tools Bereiche
Abb.: Play.tools Bereiche

Aber Thorsten, am besten kommst du selbst mal in Garching vorbei, um vor Ort die Play.Tools und unsere Gründerteams live zu erleben!

Christian Schüller, 31.06.2008

24.06.2008 10:08

134 Jahre Innovation - Urgesteine schreiben Geschichte

Lang ist’s her. Damals als Intel Deutschland gegründet wurde. Wer müde und abgeschlafft war, durfte auch schon mal im hauseigenen Swimmingpool einer Münchner Villa schwimmen gehen. Achim Arnold und Erling Holst sind zwei der ersten Mitarbeiter von Intel in Deutschland.

Holst ist die Nummer 1 und hat jede Menge Fakten und Charme zu bieten, Arnold hingegen kontert mit Kalauern aus den achtzigern - der McGyver von Intel kann einfach alles. Schon spannend zu erfahren, wie “damals” ohne Computer IT-Geschichte geschrieben wurde. Hier Teil 1. Ach … und den Bus, den haben sie mir auch noch geklaut

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02.06.2008 17:21

Gehackt - mit der Stoßstange vereint

Der Bulli ist heilig. Man sollte ihn nicht unterschätzen - diesen liebenswürdigen Schrotthaufen der uns im Winter Frostbeulen, kalte Stunden und wenig Lichtblicke geschenkt hat. Tonnenweise! Für die Neuankömmlinge hier auf PD: Bulli verfügt weder über eine Heizung, Tankuhr und sonstigen steinzeitlichen Innovationen. Das Motto vom Projekt Deutschlandreise besteht ja auch unter anderem aus der Tatsache, das alte Technik auf Hi-tech trifft. Und manchmal trifft’s den Falschen. Mich! Vor ein paar Tagen, auf dem Weg zu einem Shooting mit Bulli, Sonne und Alpen habe ich das Vergnügen mit Nik gehabt zum Tegernsee zu fahren. Er im VW und ich im Privatwagen. Mal wieder Klimaanlage, CD und hach … eine Tankuhr. Aber Dienstfahrten macht man eben mit dem Dienstwagen. Beim eifrigen manövrieren aus der Parklücke verbiss sich meine Stoßstange mit der eines Mercedes und verursachte einen kaum sichtbaren aber sehr teueren Schaden: 3.000 Euro. Stoßstange, Unterboden, Kotflügel gedetscht. Anbei das Foto … ich muss einfach mal drüber reden.P.S. Der Schaden sieht nur minimal aus, weil ich die Stoßstange und das ganze Gedöns wieder einigermaßen in Position getreten haben. Sitz, passt - wackelt.